Schulkinder und Jugendliche

Störungen des Wortschatzes, Schulkinder und Jugendliche

Auch im Schulalter und bei Jugendlichen kann die Kommunikationsfähigkeit aufgrund von Störungen des Wortschatzes eingeschränkt sein.

Wie bei den jüngeren Kindern kommen auch hier folgende Symptome vor:
  • geringe Vielfalt im Wortschatz
  • verlangsamter Aufbau des Wortschatzes
  • wortartspezifische Einschränkungen (z. B. zu wenig Verben)
  • unzureichende Speicherung des genauen Inhalts eines Wortes (Wortbedeutung oder Wortbedeutungen)
  • Wortfindungsprobleme / Wortabrufprobleme
  • langsamere Reaktionen im schnellen Benennen
Als Resultat kann es z.B. zu einer „Comic-Sprache“ kommen, in der beispielsweise die Verben durch den Einsatz von Mimik, Gestik und Geräuschen ersetzt werden. (z.B. „Und dann ist das Auto so brrrrrrrrrrrmmmm-quietsch).
Insbesondere bei Wortfindungsproblemen kommt es zu Umschreibungen des Zielwortes oder zu Wortneuschöpfungen ( z. B. „Teeschüssel“ statt Tasse oder „das braucht man zum Einschänken“ statt Kanne).

In einer gezielten Diagnostik kann der Störungsschwerpunkt ermittelt und daraus folgernd eine zielgerichtete Therapiekonzeption erstellt werden, damit die oben genannten Symptome im Rahmen einer logopädischen Behandlung überwunden bzw. verbessert werden können.
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