Schulkinder und Jugendliche

Störungen der Grammatik, Schulkinder und Jugendliche

In diesem Alter sind die grammatischen Fähigkeiten schon weit fortgeschritten. Bereits ab 3,5 Jahren haben die Kinder den größten Teil der deutschen Grammatik erworben. Im ungestörten Spracherwerb tauchen nun unter anderem koordinierte Haupt- und Nebensätze auf und die Wortendungen sind zunehmend korrekt.

Wann sollten Sie ihr Kind unbedingt in einer logopädischen Praxis vorstellen?
  • Wenn Ihr Kind mit drei Jahren das Verb in Hauptsätzen noch an das Ende seiner Äußerungen stellt, wie zum Beispiel ‚Mama Auto fährt’ anstatt ‚Mama fährt Auto’!
  • Wenn die Satzstrukturen sehr kurz und starr wirken und es überwiegend nach einem festen Muster die Wörter zusammenstellt!
  • Wenn Ihr Kind keine Fragesätze produziert oder nur sehr einseitige, zum Beispiel nur mit ‚Wo…?’!
  • Wenn Ihr Kind noch keine oder nur sehr wenige Nebensätze bildet!
  • Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten hat, die Wortendungen richtig zu bilden, zum Beispiel ‚Da sind viele Eimers’ oder ‚Du laufen aber schnell’!
  • Wenn Ihr Kind mit 5 Jahren noch keine Artikel verändern kann (Kasusbildung), zum Beispiel ‚Der Schirm gehört dendas Auto’.
  • Opa.’ oder ‚Mama fährt mit

Da die Symptomatik grammatischer Störungen sehr vielfältig sein kann, lassen sich hier nur einige Beispiele nennen. Sollten Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind mit vier Jahren noch grammatische Schwierigkeiten hat, ist eine Abklärung in einer logopädischen Praxis unbedingt sinnvoll!
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