Kinder von 3 bis 6 Jahren

Wortschatzstörung (Lexikalische Störungen), Kinder 3 - 6 Jahre

Störung des Wortverständnisses

Störung der Wortaufnahme:
Das Kind lernt weniger Wörter als das ungestörte Kind, da es zum Lernen eines neuen Begriffes mehr Wiederholungen desselben braucht. Es kommt nicht in den Wortschatzspurt (schnelle Wortaufnahme).

Störung der Wortspeicherung:
Das Kind lernt zwar genauso viele Wörter, wie das ungestörte Kind, behält diese jedoch schlechter und kann später nicht sicher darauf zurückgreifen, so dass es oft Umschreibungen von Wörtern zur Kompensation nutzt. Beide Störungen führen zu schlechteren Leistungen bei Wortverständnisaufgaben.

Störung der Wortproduktion

Wortschatzdefizit:
Der Wortschatzumfang des Kindes ist nicht altersgemäß entwickelt, d.h. das es bestimmte Dinge nicht benennen kann, da es die Begriffe noch nicht beherrscht. All diese Symptome wirken sich auf die Kommunikation des Kindes aus und schränken es in seiner Fähigkeit, sich zu verständigen, ein. In einer gezielten Diagnostik kann der Störungsschwerpunkt ermittelt und daraus folgernd eine zielgerichtete Therapiekonzeption erstellt werden.

Wortfindungsstörung:
Dem Kind gelingt das Nennen eines ihm bekannten Begriffes mal sicher und mal nicht. Es umschreibt bekannte Begriffe, verspricht sich oder verweigert gar in bestimmten Situationen das Erzählen von Erlebnissen. Typisch ist, dass das Symptom der fluktuierenden Wortabrufstörung erst ab einer bestimmten Wortschatzgröße etwa im Alter von 5 Jahren auftritt.
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