Schulkinder und Jugendliche

Kindliche Sprechapraxie, Schulkinder und Jugendliche

Hierbei handelt es sich um eine Programmierungsstörung für sequenzielle Sprechbewegungen.

Meist besteht die Sprechapraxie seit frühester Kindheit und wurde nicht durch Karankheit oder Unfall (durch z.B. ein Schädelhirntrauma) erworben.

Lesen Sie hierzu bitte auch unter Kindliche Sprechapraxie bei 1- bis 3-jährigen Kindern oder bei 3- bis 6-jährigen Kindern.

Häufig kommt es bei etwas älteren Kindern mit Sprechapraxie zu einer „nuscheligen“ Aussprache. Es kann auch zu Unflüssigkeiten beim Sprechen kommen. Dieses Poltern und/oder Stottern muss differenzialdiagnostisch mit einer kindlichen Sprechapraxie abgeglichen werden, um den richtigen Behandlungsansatz zu finden.

Des Weiteren kann es zu Lernstörungen und/oder Störung des Lese- und Rechtschreiberwerbs kommen.

Ursachen:
  • Genetische Ursachen: Es sind zwei Chromosomenabschnitte beschrieben, die für das Entstehen einer kindlichen Sprechapraxie ursächlich sein können (FOXP2 und FOXP2)
  • Metabolische Ursachen: Stoffwechelstörungen z.B. Galaktosämie
  • Neurologische Ursachen: Eine neurologisch bedingte Sprechapraxie kann entwicklungsbedingt oder auch erworben (z.B. durch einen hypoxischen Hirnschaden) sein Þ genaue Läsionsorte im Gehirn konnten bei einer kindlichen Sprechapraxie noch nicht ermittelt werden, jedoch werden leichte Auffälligkeiten im EEG beschrieben
   
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