Schulkinder und Jugendliche

Sprechstörungen Poltern, Schulkinder und Jugendliche

Neben dem Stottern gehört das Poltern zu den Redeflussstörungen. Es ist vor allem durch eine schlechte Verständlichkeit gekennzeichnet, die durch ein erhöhtes und unrhythmisches Sprechtempo und Verschmelzungen von Wörtern oder Silben miteinander entsteht (aus ‚unbeschreiblich’ wird z. B. ‚unschreidlich’). Patienten mit Poltersymptomatik haben häufig den Leidensdruck, nicht verstanden zu werden, ohne zu wissen, warum das so ist. Es können Störungen der auditiven Aufmerksamkeit bzw. der auditiven Sprechkontrolle vorliegen. Dies bedeutet, dass es polternden Menschen schwer fällt, ihr Sprechen über das „sich selbst Hören“ dauerhaft zu kontrollieren.

Zudem treten viele Satzabbrüche, Umformulierungen und Floskeln auf, sodass trotz des erhöhten Sprechtempos nur wenig Inhalt vermittelt werden kann. Gelegentlich kommt es auch zu Bandwurmsätzen, die in sich wenig strukturiert sind. Es können -ohne logopädische Behandlung im Kindesalter- eine fehlerhafte Grammatik, ein eingeschränkter Wortschatz und Störungen der Wortfindung vorliegen.

Viele Patienten haben zusätzlich Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben.

Poltern ist im Rahmen logopädischer Therapie behandelbar. Für Fragen oder zur Vereinbarung einer Diagnostik und Therapie stehen wir ihnen gern zur Verfügung.
   
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